Stadt-Land-Tacheles #71: Wir lieben das Leben
Diesmal gibt es bei „Stadt-Land-Tacheles“ kein großes Schwerpunktthema. Stattdessen schauen Malte und Florian darauf, was in den vergangenen zwei Wochen auf dem Acker, im Betrieb und im Leben passiert ist.
Los geht es beim Raps: Mit der neuen Drilltechnik ist ein Bestand aufgelaufen, mit dem Malte ausgesprochen zufrieden ist. Doch daraus entwickelt sich schnell eine agrarpolitische Diskussion: Welche Möglichkeiten bleiben Landwirten beim Schutz ihrer Kulturen, wenn wirksame systemische Insektizide und entsprechende Wirkstoffe nicht mehr zur Verfügung stehen? Und ist jedes Verbot automatisch ein Gewinn für Natur und Umwelt?
Danach geht es um Landtechnik und Unternehmertum. Während Maschinenhersteller mit schwacher Nachfrage und Kurzarbeit kämpfen, entstehen für Käufer neue Verhandlungsspielräume. Malte erzählt, warum er diese Situation genutzt und in eine neue Maschine investiert hat.
Über Dieter Nuhr führt der Weg schließlich zur künstlichen Intelligenz – und zu einer viel größeren Frage: Bei aller Technik, Effizienz und Optimierung, was darf uns dabei eigentlich nicht verloren gehen?
Wir glauben an Pflichtbewusstsein, Fleiß und daran, manchmal mehr zu machen als andere. Aber das Leben darf nicht nur daraus bestehen, zu funktionieren. Man muss es auch genießen, neugierig bleiben, lachen und die guten Momente wahrnehmen.
Und damit war der Titel dieser Folge eigentlich gefunden:
Wir lieben das Leben.
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Stadt-Land-Tacheles #71: Wir lieben das Leben
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